Philosophie
Wofür wir stehen
1. Menschen können im Beruf mehr leisten, wenn
- sie etwas Sinnstiftendes in ihrem Tun sehen
- ihre Arbeit und sie selbst anerkannt und wertgeschätzt werden
- die Arbeitsatmosphäre entspannt und inspirierend ist
- die Beziehungen positiv und aufbauend gestaltet werden
- sie ihre motivierenden Fähigkeiten einbringen können
- ihre Werte mit denen des Unternehmens übereinstimmen
- sie eine Perspektive für sich im Unternehmen sehen
- sie im Einklang mit ihren Wünschen gefördert und gefordert werden
2. Für ein Unternehmen ist es in vielerlei Hinsicht ein Vorteil, wenn es den Arbeitenden nicht nur in seiner Funktion, sondern als „ganzen“ Menschen ernst nimmt:
Finanzen
Zufriedene Führungskräfte und Mitarbeiter sparen Geld durch einen höheren Leistungsgrad: Es gibt weniger Ausfallzeiten durch Krankheit und fehlendes Engagement, weniger Reibungsverluste durch schlechtes Betriebsklima und Unzufriedenheit mit der Tätigkeit.
Image
Das Bild, das in der Öffentlichkeit von einem Unternehmen besteht, ist bekanntermaßen wichtig: Bestehende und zukünftige Kunden und die Medien als Mittler sollen sich positiv angesprochen fühlen. Sie werden es, wenn ihren eigenen Grundbedürfnissen entsprochen wird – siehe Punkt 1.
Identität
Kunden und Medien werden gerade dann überzeugt, wenn sie eine Übereinstimmung erkennen zwischen dem nach außen kommunizierten Bild und der tatsächlich gelebten Identität. Authentizität ist heute ein wichtiger Wettbewerbsvorteil – in einer Zeit, in der diesem Grundbedürfnis immer weniger entsprochen wird.
3. Die Anforderungen des Unternehmens und die optimalen Bedingungen für den Einzelnen werden selten zu 100 % übereinstimmen, gerade in größeren Firmen. Trotzdem ist ein Annähern der beiden Seiten von Vorteil. Die Frage ist: Was kann das Unternehmen auf der einen Seite und der Einzelne auf der anderen Seite tun, damit sie sich mit ihren Vorstellungen treffen – in einem Bereich, in dem für beide Seiten das Positive überwiegt, in einem gemeinsamen Zufriedenheitsbereich?
Eine Antwort ist:
Ein gesunder Mitarbeiter wohnt in einem gesunden Unternehmen.
Deutsche Unternehmen verlieren im Jahr viele hundert Millionen Euro durch kranke Mitarbeiter. Psychische Krankheiten wie Ängste, Depressionen und Sucht nehmen immer mehr zu. Man schätzt ihren Anteil heute auf bis zu 80 %.
Ein Unternehmen kann dem entgegen wirken, oft mit weniger Aufwand als vermutet.
Der Medizinsoziologe Aaron Antonovsky hat in seinem Konzept der Salutogenese (Gesundheitsentwicklung) in den 1970er Jahren die psychischen Voraussetzungen für Gesundheit dargestellt. Als grundlegend sieht er darin das individuelle „Kohärenzgefühl“ (Stimmigkeitsgefühl) an. Kohärenz steht dabei für geordneten, logischen Zusammenhang und das optimale Zusammenspiel von seelischen Kräften. Antonovsky identifizierte für dieses „dynamische Gefühl des Vertrauens“ drei wesentliche Komponenten:
Gefühl der Verstehbarkeit
Das Umfeld wird als verstehbar und geordnet wahrgenommen. Dadurch wird das Bedürfnis nach Sicherheit und Kontrolle gestillt.
Gefühl von Bedeutsamkeit
Die Tätigkeit wird als wertvoll und sinnvoll erlebt. Der Arbeitende wird motiviert durch das Erleben, etwas von Substanz und Bestand zu schaffen.
Gefühl der Machbarkeit
Die für Anforderungen notwendigen Ressourcen sind vorhanden. Die Überzeugung nimmt zu, einer Aufgabe gewachsen zu sein.
In einem gesunden Unternehmen wird das Kohärenzgefühl der Mitarbeiter gefördert: durch eine Arbeitsplatzgestaltung und Kommunikationskultur, die Sicherheit gibt; durch das Transparentmachen von Einsatz und Sinnhaftigkeit des Produkts und der Produktionsabläufe; durch ein Achten auf die Passung von Ressourcen des Arbeitenden und Anforderungen des Arbeitsplatzes und der individuellen Grenzen.
Wir unterstützen Sie mit Coaching, Beratung und Counseling, damit die Annäherung gelingt. Zum Wohl beider Seiten, für mehr Produktivität und Gesundheit
werdeweg
Wir begleiten Menschen und Organisationen




